Praktisches
Mietwagen auf Curaçao: Was Sie vor der Buchung wissen sollten
Braucht man auf Curaçao ein Auto, welcher Typ ist der richtige, wie fährt es sich und wie vermeidet man die üblichen Fallen – praktische Tipps für Gäste der Villa Martini.
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Ja, Sie brauchen ein Auto. Curaçao hat keinen echten öffentlichen Nahverkehr für Besucher, Taxis sind für den täglichen Gebrauch teuer, und die schönsten Strände verteilen sich über sechzig Kilometer Küste. Von der Villa Martini gehen Sie zu Fuß zum Strand Jan Thiel, aber für alles andere – Supermärkte, Willemstad, die Westküste – funktioniert die Insel mit dem Mietwagen.
Buchen
- Im Voraus buchen, vor allem für Dezember bis April und die Sommerferien, wenn der Insel die Autos ausgehen.
- Am Flughafen abholen. Internationale Marken und zuverlässige lokale Anbieter haben Schalter oder Shuttles am Flughafen Hato; nach Jan Thiel sind es etwa 25 Minuten. Gern empfehlen wir Vermieter, die unsere Gäste genutzt haben.
- Automatik ist die Regel und kostet kaum Aufpreis; Klimaanlage ist unverzichtbar.
- Welches Auto? Mit einem Kleinwagen erreichen Sie jeden Strand in diesem Guide, auch an der Westküste. Ein kleiner SUV bietet mehr Bodenfreiheit auf dem unbefestigten letzten Stück zu manchen Buchten und mehr Platz für Strandsachen. Ein Geländewagen ist nicht nötig.
- Versicherung: Prüfen Sie die Selbstbeteiligung und ob Reifen, Glas und Unterboden gedeckt sind – das sind die üblichen Ausschlüsse und die üblichen Schäden. Eine Kaution per Kreditkarte ist Standard.
- Führerschein: Ein gültiger niederländischer, EU-, britischer oder US-Führerschein wird akzeptiert; ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich.
Fahren auf der Insel
Es herrscht Rechtsverkehr, die Entfernungen sind kurz, und die Hauptstraßen sind asphaltiert und gut ausgeschildert. Einige Dinge sind anders als in Europa:
- Die Tempolimits sind niedrig – 45 km/h innerorts und 60–80 km/h außerorts – und werden eher mit Bodenschwellen („drempels“) als mit Kameras durchgesetzt. Bremsen Sie ab: Manche sind hoch.
- Kreisverkehre sind häufig; der Verkehr im Kreisel hat Vorfahrt, aber verlassen Sie sich nicht darauf, dass alle das wissen.
- An unmarkierten Kreuzungen gilt rechts vor links; achten Sie auf ruhigeren Straßen auf Ziegen, Leguane und Hunde, besonders in der Dämmerung.
- Regen macht die Straßen in den ersten Minuten rutschig, und Senken („bakken“) können nach einem Wolkenbruch kurz überflutet sein.
- Tanken: Oft füllt ein Tankwart für Sie; bezahlt wird am Kiosk oder an der Säule. Karten werden fast überall akzeptiert.
- Parken im Zentrum von Willemstad ist gebührenpflichtig; Parkplätze gibt es am Waaigat in Punda und rund um das Rif Fort in Otrobanda.
Sicherheit und gesunder Menschenverstand
Curaçao ist eine entspannte und im Allgemeinen sichere Insel, aber Autoaufbrüche an Stränden kommen vor. Nehmen Sie nichts Wertvolles mit an den Strand, das Sie nicht bei sich tragen können, lassen Sie das Handschuhfach sichtbar leer und parken Sie dort, wo das Auto zu sehen ist. An der Villa steht Ihr Wagen hinter dem Tor in der privaten Einfahrt.
Alternativen
Für einen Abend in Pietermaai oder Willemstad ist ein Taxi eine vernünftige Alternative zur Rückfahrt nach dem Wein; vereinbaren Sie den Preis vorher, denn Taxis haben keinen Taxameter. Roller und E-Bikes kann man in Jan Thiel für kurze Strecken mieten. Und für den ersten Nachmittag oder einen Tag, an dem niemand fahren möchte: Der Strand ist zehn Gehminuten entfernt.